Ines Kollar
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Ausstellungen
Auszug aus diversen Ausstellungen, Projekten und Aktionen

2009 Frauenmuseum Bonn, 19. Kunstmesse im Frauenmuseum, 20. -22. November
Galerie Kley, Hamm, "Das kleine Format"
Shu-Mok-Ji, water-wood-paper, International Paper Artist Exhibition, im Chiak Art Center Exhibition Hall, Wonju, Südkorea, Sept.
AuraKure 2009, Autos raus - Kunst rein, 60 Künstler präsentieren ihre Werke
Bürgerhaus Barmbek, Hamburg, Künstlerhaus Eimsbüttel
Sparkasse Südholstein, Bad Segeberg
Kunst und Umwelt unter dem Motto: "ENERGIEFLÜSSE"“, Ausschreibung der Stadt Güstrow, Städtische Galerie Wollhalle
Papermuseum, Paper Culture Foundation Seoul, Seoul, Südkorea, 28. April - 31. Mai 2009
Galerie im Wilhelminenhaus, Kiel
Hamburger Sommerakademie, Dozentin-abstrakte Malerei
ABC-Forum und Kunst, Werkstattpräsentation von Kursteilnehmern und Gästen. Finissage mit Lesung von Anna Würth.
Johnson & Johnson MEDICAL GmbH, European Surgical Institute, Norderstedt, E
medac GmbH, Wedel, 3 x 2D - 2 x 3D, GA

2008 Schau der 1000 Bilder, Kiel, Ostseehalle, BBK-Landesverband Schleswig-Holstein
Hamburger Sommerakademie, Hamburg, Acrylmalerei - Abstrakt mit Ines Kollar
Berner Schloss, Hamburg, GA Dorothea Stark und Künstlergruppe ART-Argumente
St. Marienkirche, Stralsund
ABC-Forum, Hamburg, Kursteilnehmer und Gäste präsentierten ihre Arbeiten


2007 Otto - Flath - Stiftung Farbzeiten - Zeitfarben, Bad Segeberg
Stadt Norderstedt, Rathaus FORUM Kultur, GA Künstlerhaus Eimsbüttel
Auftragsarbeit für ein Bürogebäude in Frankfurt, ein Original auf 6 Schallschutzwänden, nach Montage 2,50 x 3,00 m
Galerie Lebensart, Schwerin
Werkschau - Atelier Ines Kollar 22 Kursteilnehmer und Gäste präsentieren in einer Werkschau ihre Arbeiten
Kulturwerkstatt Meiderrich Kunstmarkt in Duisburg
Galerie Kley Ausstellung, sieben mal sieben, April, 59069 Hamm

2006 Galerie Kyonghyang, Seoul
Auftragsarbeit für die Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf, Erstellung von zwei Originalen auf Schallschutzwänden, jeweils 2, 85 x 3,10 m
Poster Galerie, Hamburg
Alumni-Kongress
Erikahaus, Hamburg
Galerie Kley, 59069 Hamm, Werler Str. 304
Die 1. Etage, Hamburg
Lüneburger Kunstfrühling,
Park Inn, Köln

2005 POSCO Art Museum, Südkorea, Seoul, Nov., GA mit nordeuropäischen Künstlerinnen
Galerie Green Island, Südkorea, Oktober, GA mit nordeuropäischen Künstlerinnen
Galerie Kley, Hamm
Haus am Schüberg, Ammersbek, Benefizveranstaltung des Lions-Club, Hamburg-Bellevue in Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Eimsbüttel
DDW – Art 2005, Hamburg
art gallery SEDIWA, Hamburg, Mittelweg 162
Galerie Birgit Fehr, Buchholz

2004 Kit, Galerie im Turm, Freie und Hansestadt Hamburg
Postergalerie, Große Bleichen, Hamburg
Kunstgänger in Nienstedten, www.kunstgaenger.de
Galerie Rahlstedt

2003 ART meets GROSSNEUMARKT, Ausschreibung Spurensuche, Katalog
art gallery SEDIWA, Hamburg, Mittelweg 162, ständige Vertretung
Galerie im Atrium, Hamburg
New Art Galerie, Hamburg, GA
Galerie im Levantehaus, Hamburg, Mönkebergstr., GA
Hans Hummel für Hamburg (www.hanshummel.de)

2002 Galerie Kunstfabrik, Düsseldorf
Kunst am Bunker, gefördert von der freien Hansestadt Hamburg (Künstlerhaus Eimsbüttel)
Kunstläden auf Zeit 2001 und 2002, Gemeinschaftsausstellung

2001 Galerie Kunstfabrik, Düsseldorf
Kunstläden auf Zeit 2001 und 2002, Gemeinschaftsausstellung

2000 Apostelkirche, Hamburg ( 1. Ausstellung )

Sonstiges Mitglied im Hamburger Künstlerhaus Eimsbüttel, seit Jan. 2005 1. Vorsitzende
Mitglied im BBK - Schleswig-Holstein
Einrichtung der privaten Malschule im Jahre 2004
Pentiment, internationale summeracademy of art and design, Universität Hamburg, 2003


Ausstellungen und Ankäufe folgender Firmen
Auszug

Perfect Pictures, Hamburg und Babelsberg – Ufagelände, BVC, Berlin, Bulthaupt, Buchholz, Holiday Inn, Köln, Agora Business Center, Hamburg, Beiersdorf, Werk 1 und 4, PrimaEvents, Hamburg, DGB, Bildungszentrum – Hamburg, VCC, Hamburg, Aifos, Hamburg, Thyssen, Düsseldorf und Ingolstadt, Fa. Medac, Wedel bei Hamburg, Fa. Kirson, Neustadt – Donau, Köchling & Dr. Kranefeld, Kanzlei, Elbschlossresidenz, Hamburg, Difa, Immobiliengesellschaft, ständige Bereitstellung von leerstehenden Läden, Ritzmann und Poppe, Kanzlei, Mercedes Lorenzen, Nienstedten, “Die erste Etage“, Hamburg, Park Inn, Köln Lux Biosciences, New York und viele andere...

Veröffentlichungen
Auszug

Ines Kollar lives and works as a freelance artist in Hamburg. In acrylic pictures and collages she examines different topics, ranging from body and movement of human figures to concepts such as time and transience. Her largely intensely colored pictures, with expressive titles such as "Graceful" or "tooth of time", unite abstract structures with figurative formal elements.
Dr. Franziska Konerding
POSCO Art Museum 2005, Seoul


Abstraktionen von Ines Kollar aus Hamburg in der Galerie Lebensart

Gelb trifft rot trifft blau trifft grün trifft schwarz trifft weiß
Ausstellung von Ines Kollar aus Hamburg erfolgreich eröffnet!
Malerei ist immer ein Aufeinandertreffen von Farben - ein Farbtreffen sozusagen und der Künstler ist derjenige, der dieses Treffen arrangiert. Jede Malerei funktioniert in dieser Weise. Mal bilden sich in diesem Treffen Gegenstände mal abstrakte Formen mal sind es nur die Farben, die für sich stehen oder Materialien, die verwandt werden.
Auch Ines Kollar lässt in ihren Bildern Farben aufeinander treffen.
Aber es sind nicht irgendwelche Farben: Es sind die Farben Weiß, Grün, Schwarz, Rot und Blau. Also auch die Grundfarben, d.h. jene Farben aus denen alle anderen Farben gemischt werden können. Sie sind die Ursprünge aller Farben, die Mütter aller Farben. Wenn Sie rein auftauchen, entwickeln sie eine einzigartige Wirkung, die keine Farbe, keine Mischfarbe in dieser Intensität vermittelt. Die Grundfarben scheinen, mehr als andere Farben, ein Recht darauf zu haben, für sich selbst zu stehen, nichts zu bedeuten, als sich selbst.
Farben um ihrer Farbigkeit willen sozusagen.
Die besondere Wirkung der reinen Farben, ist, wie sie alle wissen, ein wichtiges Thema in der Kunst des zwanzigsten Jahrhundert. Besonders bei Künstlern wie z.B. Mondrian oder auch Barnett Newmann, der in der Mitte seines Lebens den reinen Farben verfiel: 1967 beginnt er mit seiner berühmten Bilderserie "Who's Afraid of Red, Yellow and Blue Newmann und hatte Jahre und Jahrzehnte benötigt um seinen Weg zu den reinen Grundfarben zu finden, denen er dann riesige Leinwände widmete. Die Kraft seiner Gemälde war ungeheuerlich, sie flößten der Öffentlichkeit richtiggehend Angst ein: Es wurden Attentate auf seine Bilder verübt, Museumsdirektoren, die es wagten Newmans Bilder zu kaufen, mussten mit Morddrohungen rechnen.
Die Kraft der Grundfarben, der Mut des Künstlers, sie in Ihrer Reinheit ganz direkt auf die Leinwand zu bringen. Auf diesem Weg der reinen Farbigkeit geht auch Ines Kollar. Zunächst interessierte sie die Farbe primär als Farbmaterial. Sie entwickelt aus Materialbildern (bei denen sie unter anderem mit organischen Stoffen z.B. Asche, Sand arbeitet) Bilder, in denen sie die Farbe in fetten groben Schichten auftrug. Die Leinwände verschwanden förmlich unter Farbhäufen, die Malerei wuchs ins Relief. Nach und nach arbeitete sich Kollar wieder in die Fläche zurück und je planer die Oberfläche wurde umso wichtiger wurde die Farbigkeit als solche, solange, bis sie schließlich auf ihrem Weg als Malerin zu den Grundfarben gelangte, denen sie bis heute verpflichtet ist.
Weiß, grün, gelb, rot, blau, haben sie nie wieder losgelassen. Gelb triff Rot triff Blau. Seit nunmehr fast 10 Jahren arrangiert Kollar immer aufs Neue das Aufeinandertreffen ihrer Farben. Sie arbeitet wie eine Farbdramatikerin und Protagonisten: die Grundfarben, ihre Bühne: die Leinwand.
Trotzdem bleibt sie als Malerin frei und spontan und verpflichtet sich keinen von vorn herein festgelegten Konzepten: So entsteht jedes Gemälde ohne Skizzen oder andere konstruktiven Vorarbeiten: "Keine Skizzen, einfach Malen. Von einem Bild zum nächsten." so Ines Kollar gestern bei der Vernissage in Schwerin. Über die Jahre entwarf sie auf diese Weise die unterschiedlichsten Szenarien und obwohl das Thema immer dasselbe ist (die Grundfarben nämlich), sind die Ergebnisse vollständig unterschiedlich. Sie sucht nach immer neuen Konstellationen und malerischen Methoden die Grundfarben miteinander ins Verhältnis zu setzen. Mal lässt sie sie in wilden Gesten wie im Kampf aufeinander los, mal stellt Kollar sie streng und gesittet nebeneinander oder gestaltet Formen die in ihrer Komposition der Farbigkeit ihre jeweilige Bedeutung zuweisen.
Es gibt sogar Bilder, bei denen sie der Farbe völlig freien Lauf lässt, bei ihren Schüttbildern z.B. bei denen Ines Kollar die Leinwand auf den Boden ihres Ateliers legt und aus einem Eimer Farbe darüber schüttet wodurch wie zufällig entstandene Explosionen entstehen. Man gewinnt bei Ines Kollar den Eindruck, dass sie sich in eine gleichberechtigte Auseinandersetzung mit der Farbe begibt. Mal lenkt sie als Malerin die Farbe mal lenkt die Farbe sie, so spannt sich das Werk zwischen Konstruktivität und Alleatorik. In vielen Gemälden spielt sie ganz bewusst mit diesen Gestaltungselementen, wenn sie z.B. große flächige Rundungen auf rote und weiße Farbexplosionen legt oder bei ihren kleinformatigen Arbeiten bei denen sie Farbspritzer klaren Farbstreifen und geometrischen Formen gegenüberstellt, getrennt durch eine strenge aber imaginäre Grenze. Manchmal reduziert sie bei der Suche nach der Wirkung der Farbigkeit die Farbe bis sie beinahe verschwindet. Kollar untersucht, wie weit sie bei ihrer Reduktion gehen kann, ohne dass das Gemälde als solches verschwindet. So zeichnet Kollars Werk eine unglaubliche Vielfalt und Experimentierfreude aus und es ist auf alle Fälle sehenswert.
Prof. Dr. h.c. Juliane Helene Berger, Schwerin 2007